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<div class="inner-container p-0 py-md-5 px-md-4">
<div class="p-title mb-3">
iMCD<br>
verstehen
</div>
Der <b>idiopathische multizentrische
Morbus Castleman (iMCD) ist eine
sehr seltene Erkrankung.</b> Nur wenig
ist bisher über die genauen Ursachen
bekannt und auch die Diagnose stellt
mitunter eine Herausforderung dar.
<br>
<br>
Doch warum ist das so? Und durch
welche Anzeichen und Symptome
äußert sich die Erkrankung?
<br>
<br>
Über diese und weitere Fragen
informieren die folgenden Seiten.
Denn eines ist klar: <b>die
grundlegenden Informationen zu
kennen, ist der erste Schritt dahin,
den iMCD zu verstehen.</b>
</div>
</div>
</div>
<div class="col-lg-6 col-md-6 pb-3 pt-3 pt-sm-0">
<div class="row">
<div class="col-sm-12 col-md-12 col-lg-6 col-xl-6 pb-3">
<div id="box1" class="white center p-3 box">
<div>
<div class="b-title">Was ist iMCD?</div>
Der iMCD ist eine sehr
seltene Erkrankung, die kaum
jemand kennt.
</div>
<div class="pt-3">
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</div>
</div>
</div>
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<div id="box2" class="white center p-3 box">
<div>
<div class="b-title">Ursachen</div>
Forscher weltweit sind den
Ursachen des iMCD seit
Jahren auf der Spur.
</div>
<div class="pt-3">
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<button type="button" class="btn video-btn white btn-outline-dark">Mehr erfahren ></button>
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</div>
</div>
</div>
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<div id="box3" class="white center p-3 box">
<div>
<div class="b-title">Symptome</div>
Die Symptome des iMCD sind
vielfältig und nicht immer ganz
eindeutig.
</div>
<div class="pt-3">
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<button type="button" class="btn video-btn white btn-outline-dark">Mehr erfahren ></button>
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</div>
</div>
</div>
<div class="col-sm-12 col-md-12 col-lg-6 col-xl-6 pb-3">
<div id="box4" class="white center p-3 box">
<div>
<div class="b-title">Diagnose</div>
Um die Diagnose „iMCD“ zu
stellen, ist eine Reihe von
Untersuchungen nötig.
</div>
<div class="pt-3">
<a class="custom-scroll-anchor" href="#diagnose">
<button type="button" class="btn video-btn white btn-outline-dark">Mehr erfahren ></button>
</a>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div id="was" class="row mb-5">
<div class="col-xl-9 col-lg-12">
<div class="s-title">
Was ist iMCD?
</div>
<div class="pb-3">
Der idiopathische <b>multizentrische Morbus Castleman</b> (iMCD) gehört zur Gruppe der Morbus
Castleman Erkrankungen (CD). Es handelt sich um lymphoproliferative Erkrankungen, also
Erkrankungen, die mit einer krankhaften Vermehrung von bestimmten Zellen des Immunsystems – den
Lymphozyten – verbunden sind. Unter CD werden verschiedene seltene, in sich abgeschlossene
Krankheitsbilder zusammengefasst. Jedes für sich ist gekennzeichnet durch eine Vergrößerung der
Lymphknoten, sowie spezifische mikroskopische Veränderungen und einer Reihe spezifischer
Symptome.
<br>
<br>
Die verschiedenen Morbus Castleman Erkrankungen können je nach Zahl der betroffenen
Lymphknoten in <b>zwei große Untergruppen</b> eingeteilt werden:
<ol>
<li>
<b>den lokalisierten unizentrischen Morbus Castleman (UCD):</b><br>
hierbei ist nur eine Lymphknotenregion von der Erkrankung betroffen
</li>
<li>
<b>den multizentrischen Morbus Castleman (MCD):</b><br>
hierbei sind mehrere Lymphknoten betroffen
</li>
</ol>
<br>
<b>Beim multizentrischen CD</b> unterscheidet man wiederum zwei klar voneinander abgrenzbare
Krankheitsbilder:
<ul>
<li>
den <b>HHV-8-positiven MCD,</b> bei dem die Patienten gleichzeitig unter einer Infektion mit dem
Humanen Herpesvirus 8 (HHV-8) leiden und in vielen Fällen ebenfalls HIV-positiv sind
</li>
<li>
den <b>HHV-8-negativen, idiopathischen MCD, kurz iMCD,</b> mit seiner eigenen spezifischen
Symptomatik bei dem keine Infektion mit HHV-8 vorliegt und die Patienten ebenfalls HIV-negativ
sind
</li>
</ul><br>
Auf dieser Webseite liegt der Fokus auf dem idiopathischen multizentrischen Morbus Castleman
(iMCD).<br><br>
<img src="{{ asset('img/patienten/was@2x.png') }}" alt="" class="img-fluid d-none d-sm-block">
<img src="{{ asset('img/patienten/was-mobile@2x.png') }}" alt="" class="img-fluid d-block d-sm-none">
<br>
<i>
Das abgeschlossene Krankheitsbild „idiopathischer multizentrischer Morbus Castleman“ gehört zur Gruppe
der Morbus Castleman-Erkrankungen mit seinen eigenen spezifischen Symptomen.
</i><br><br>
Eine Form des CD wurde erstmals 1954 von dem amerikanischen Pathologen <b>Benjamin Castleman</b>
beschrieben. Ihm verdankt die Erkrankung ihren Namen.<br><br>
Der <b>iMCD ist eine sehr seltene Erkrankung.</b> Wie viele Patienten es aktuell in Deutschland gibt und
wie viele jedes Jahr neu dazukommen, lässt sich nicht genau beziffern. Vermutlich sind es wenige
Hundert. Experten gehen aber davon aus, dass ein großer Teil der Erkrankten mit dem iMCD lebt, ohne
jemals eine Diagnose erhalten zu haben. Die vom iMCD <b>betroffenen Patienten haben ein Alter von 2
bis 80 Jahren.</b> Damit fällt auf: der iMCD kann grundsätzlich Menschen aller Bevölkerungsgruppen
treffen. Trotzdem lassen sich die Betroffenen ein wenig näher charakterisieren:<br><br>
<ul>
<li class="noTopPadding">
Zum Zeitpunkt der iMCD-Diagnose sind die <b>Patienten im Durchschnitt 50 Jahre alt</b>
</li>
<li class="noTopPadding">
<b>58 %</b> der diagnostizierten Patienten <b>sind männlich</b>
</li>
</ul><br>
Der Krankheitsverlauf der Patienten lässt sich nur schwer vorhersagen. Es können <b>milde bis schwere,
lebensbedrohliche Symptome</b> auftreten. Die Gründe dafür sind vielseitig:
<br>
<br>
<ol class="mb-0">
<li>
Beim iMCD handelt es sich um eine <b>sehr komplexe Erkrankung.</b> Eine ganze <b>Reihe von Reaktionen im
Körper</b> führt letztendlich dazu, dass <b>Patienten verschiedene Symptome</b> entwickeln.
</li>
<li>
Bis vor kurzer Zeit gab es noch <b>keine einheitlichen Richtlinien für die Diagnose und Therapie des
iMCD.</b> Das hat Ärzten den Umgang mit der Krankheit erschwert.
</li>
</ol>
</div>
</div>
<div class="container-fluid">
<div class="row pb-3 pb-3 pb-sm-5">
<div class="col-12">
<div id="glossar" class="p-3">
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<div class="latoBold neptune d-inline-block align-middle pl-3">
Lexikon <a class="plus-btn" data-toggle="collapse" href="#was-glossar" role="button" aria-expanded="false" aria-controls="collapseExample">+</a>
</div>
<div id="was-glossar" class="glossar collapsing">
<br>
<div class="border-custom"></div>
<br>
<b class="neptune">Lymphknoten/Lymphozyten</b><br>
<b>Lymphknoten</b> sind kleine bohnenförmige Gewebeknötchen. Sie befinden sich fast überall in unserem Körper: z.B.
im Halsbereich, in der Achselhöhle, hinter den Ohrläppchen oder in der Leiste. Sie sind Teil des menschlichen
Immunsystems und übernehmen eine wichtige Rolle bei der Abwehr von Infektionen. Denn in ihnen entwickeln sich
bestimmte Zellen der Immunabwehr, die Lymphozyten, weiter und reifen dort heran.
<br>
<br>
Die <b>Lymphozyten</b> gehören zu den weißen Blutkörperchen und sind ein wichtiger Teil unserer Immunabwehr. Sie
sind in der Lage Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien gezielt zu erkennen und zu beseitigen.
<br>
<br>
<div class="border-custom"></div>
<br>
<b class="neptune">Idiopathisch</b><br>
<b>Idiopathisch</b> bedeutet übersetzt „ohne bekannte oder erkennbare Ursache“, d. h., als idiopathische Erkrankungen
werden all jene Krankheiten bezeichnet, deren Ursache nicht nachgewiesen werden kann bzw. nicht erkennbar ist.
<br>
<br>
<div class="border-custom"></div>
<br>
<b class="neptune">Pathologe</b><br>
Der Begriff <b>Pathologe</b> setzt sich zusammen aus den altgriechischen Worten „páthos“, Krankheit oder Leiden, und
dem Wort „lógos“, der Lehre. Die Haupttätigkeit des Pathologen liegt in der Untersuchung von Gewebeproben
lebender Patienten. Immer wenn ein klinisch tätiger Arzt (z. B. Chirurg, Internist, Gynäkologe etc.) Gewebe
entnimmt (z. B. bei einer Operation oder Darmspiegelung) wird dieses zur mikroskopischen Untersuchung an einen
Pathologen geschickt. Dieser erstellt dann einen umfassenden Befundbericht.
<br>
<br>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="container-fluid">
<div class="row">
<div id="reference" class="col-12">
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<div class="neptune">
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zurück nach oben
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</div>
</div>
</div>
</div>
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</div>
</div>
</div>
<div id="ursachen" class="row mb-5">
<div class="col-xl-9 col-lg-12">
<div class="s-title">
Ursachen des iMCD
</div>
<div class="pb-3">
Die Auslöser des idiopathischen multizentrischen Morbus Castleman (iMCD) werden von
Wissenschaftlern seit vielen Jahren untersucht. Trotz aller Bemühungen konnte bislang jedoch <b>keine
erkennbare Ursache für die Entstehung des iMCD</b> gefunden werden. Auch die Suche nach
Risikofaktoren blieb bis heute erfolglos: Ernährung, Lebensstil oder bestimmte Umwelteinflüsse
scheinen keinen Einfluss auf die Entwicklung der Erkrankung zu haben.
<br>
<br>
Forscher gehen aktuell davon aus, dass <b>Unregelmäßigkeiten im Immunsystem</b> der betroffenen
Patienten eine entscheidende Rolle
<br>
<br>
<ul>
<li class="noTopPadding">
<b>bei der Entstehung der Erkrankung,</b>
</li>
<li class="noTopPadding">
<b>der Entwicklung der Krankheitssymptome und</b>
</li>
<li class="noTopPadding">
<b>den, mit der Erkrankung verbundenen, Gewebeveränderungen spielen.</b>
</li>
</ul>
<br>
Besonders bestimmte <b>Botenstoffe unseres Immunsystems,</b> die Interleukine, sind in diesem
Zusammenhang in den Fokus gerückt. Allen voran <b>Interleukin-6.</b>
<br>
<br>
<b class="neptune fs-26">Die Rolle von Interleukin-6 beim iMCD</b><br><br>
<b>IL-6</b> wird eine <b>Schlüsselrolle bei der Entstehung des iMCD</b> und den damit verbundenen Symptomen
zugeschrieben. Wissenschaftler gehen davon aus, dass eine <b>Überproduktion von IL-6</b> für die
Entstehung des iMCD verantwortlich ist.
<br>
<br>
Die erhöhten Mengen an IL-6 bewirken zwei Dinge:
<br>
<ol>
<li>
Ein <b>vermehrtes Wachstum anderer Zelltypen des Immunsystems,</b> den Plasmazellen und den
Lymphozyten. Die Folge ist ein <b>Anschwellen der betroffenen Lymphknoten.</b>
</li>
<li>
Die Entwicklung einer Reihe von <b>Entzündungsreaktionen.</b> Die betroffenen Patienten zeigen in der
Folge die dafür typischen Symptome, <b>z. B. Fieber oder Nachtschweiß.</b>
</li>
</ol><br>
Über die genauen Auslöser dieser folgenschweren Überproduktion von IL-6 kann bisher nur spekuliert
werden.
<br>
<img src="{{ asset('img/patienten/ursachen@2x.png') }}" alt="" class="img-fluid pt-3 d-none d-sm-block">
<img src="{{ asset('img/patienten/ursachen-mobile@2x.png') }}" alt="" class="img-fluid pt-3 d-block d-sm-none"><br>
<i>
Überproduktion von IL-6 scheint verantwortlich für die Manifestation, sprich das Auftreten und die Symptome
des iMCD.
<br>
<br>
</i>
</div>
</div>
<div class="container-fluid">
<div class="row pb-3 pb-sm-5">
<div class="col-12">
<div id="glossar" class="p-3">
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</div>
<div id="ursachen-glossar" class="glossar collapsing">
<br>
<div class="border-custom"></div>
<br>
<b class="neptune">Botenstoffe/Interleukin-6</b>
<br>
Ein <b>Botenstoff</b> ist eine chemische Substanz im Körper, die gebraucht wird, um Informationen zwischen Zellen
weiterzugeben und zu verbreiten. Einer dieser Botenstoffe ist Interleukin-6, oder kurz IL-6. Er wird von Zellen
unseres Immunsystems produziert.<br><br>
IL-6 hilft dabei, die Aktivität des Immunsystems zu regulieren. Unter anderem als wesentlicher Auslöser von
Entzündungsreaktionen, die unser Körper als Abwehrsystem auf bestimmte Reize in Gang setzt. Beispiele für
solche Reize sind unter anderem Infektionen, Verletzungen oder Verbrennungen.
<br><br>
<div class="border-custom"></div>
<br>
<b class="neptune">Idiopathisch</b><br><b>Idiopathisch</b> bedeutet übersetzt „ohne bekannte oder erkennbare Ursache“, d. h., als idiopathische Erkrankungen
werden all jene Krankheiten bezeichnet, deren Ursache nicht nachgewiesen werden kann bzw. nicht erkennbar ist.
<br><br>
<div class="border-custom"></div>
<br>
<b class="neptune">Lymphozyten</b><br>Die <b>Lymphozyten</b> gehören zu den weißen Blutkörperchen und sind ein wichtiger Teil unserer Immunabwehr. Sie
sind in der Lage Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien gezielt zu erkennen und zu beseitigen.<br><br>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="container-fluid">
<div class="row">
<div id="reference" class="col-12">
<div class="">
<div class="neptune">
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<a href="#">
zurück nach oben
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</div>
</div>
</div>
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</div>
</div>
</div>
<div id="symptome" class="row mb-5">
<div class="col-xl-9 col-lg-12">
<div class="s-title">
Symptome des iMCD
</div>
<div class="pb-3">
Die Anzeichen und <b>Symptome</b> des idiopathischen multizentrischen Morbus Castleman (iMCD) sind
<b>vielfältig und nicht bei jedem Betroffenen gleich stark ausgeprägt.</b>
<br>
<br>
Was genau die Anzeichen und Symptome des iMCD auslöst, konnten Wissenschaftler bis heute noch
nicht genau klären. Bei einigen Patienten aber können sie durch die bereits beschriebene
<b>Überproduktion von Interleukin 6</b> (IL-6) ausgelöst werden. Weil IL-6 im gesunden Körper
verschiedenste Aufgaben hat, scheint hier der Grund zu liegen, warum die Symptome des iMCD
ebenso vielfältig sind. Die Bandbreite reicht dabei <b>von leichten Beschwerden bis hin zu
lebensbedrohlichen Verläufen.</b>
<br>
<br>
<b>Die häufigsten Symptome des iMCD sind in der folgenden Abbildung zusammengestellt:</b>
<br>
<br>
<img src="{{ asset('img/patienten/symptome@2x.png') }}" alt="" class="img-fluid pt-3 d-none d-sm-block">
<img src="{{ asset('img/patienten/sysmptome-mobile@2x.png') }}" alt="" class="img-fluid pt-3 d-block d-sm-none">
<br>
<i>Häufigste Symptome des iMCD</i>
<br>
<br>
Welche Patienten dabei welche Symptome entwickeln, lässt sich nicht vorhersagen. <b>Alle iMCD-Patienten
haben jedoch eines gemeinsam: die Vergrößerung mehrerer Lymphknoten.</b><br><br>
Das Erkennen des iMCD stellt mitunter eine große Herausforderung dar, denn <b>viele seiner Merkmale
ähneln den Anzeichen und Symptomen anderer Erkrankungen.</b> Das können
Autoimmunerkrankungen (z. B. Rheumatoide Arthritis, systemischer Lupus erythematodes),
<b>Infektionen</b> (z. B. mit dem Epstein-Barr-Virus) oder auch <b>Krebserkrankungen</b> (z. B. Lymphome) sein.
Deshalb ist es besonders wichtig, <b>diese Krankheitsbilder im Rahmen der Diagnose des iMCD
auszuschließen.</b>
</div>
</div>
<div class="container-fluid">
<div class="row pb-3 pb-sm-5">
<div class="col-12">
<div id="glossar" class="p-3">
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</div>
<div id="symptome-glossar" class="glossar collapsing">
<br>
<div class="border-custom"></div>
<br>
<b class="neptune">Fatigue</b><br>
Der Begriff Fatigue stammt aus dem Lateinischen. Dort bedeutet „Fatigatio“ Ermüdung. Die Fatigue ist
gekennzeichnet durch Müdigkeit und zum Teil schwere Erschöpfung in Verbindung mit einer bestehenden
Erkrankung. Die Fatigue macht sich oftmals nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und geistig bemerkbar.
Typisch für die Fatigue ist, dass sich das Gefühl der Ermüdung durch Ruhephasen nicht wesentlich verbessert.
<br><br>
<div class="border-custom"></div>
<br>
<b class="neptune">Idiopathisch</b><br>
<b>Idiopathisch</b> bedeutet übersetzt „ohne bekannte oder erkennbare Ursache“, d. h., als idiopathische Erkrankungen
werden all jene Krankheiten bezeichnet, deren Ursache nicht nachgewiesen werden kann bzw. nicht erkennbar ist.
<br><br>
<div class="border-custom"></div>
<br>
<b class="neptune">Ödeme</b><br>Der Begriff <b>Ödem</b> Der Begriff Ödem stammt aus dem Griechischen: „Oidema“ bedeutet dort Geschwulst oder Schwellung. Ödeme
sind Ansammlungen von wässriger Flüssigkeit im Körpergewebe. Diese Ansammlung führt zu Schwellungen der
betroffenen Gewebe. Sie können auf bestimmte Körperteile begrenzt (z. B. um die Knöchel) oder über den ganzen
Körper verteilt sein.<br><br>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="container-fluid">
<div class="row">
<div id="reference" class="col-12">
<div class="">
<div class="neptune">
<div style="float: left">
Referenzen <a class="plus-btn" data-toggle="collapse" href="#symptome-reference" role="button" aria-expanded="false" aria-controls="collapseExample">+</a>
</div>
<div style="float: right">
<a href="#">
zurück nach oben
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</svg>
</a>
</div>
</div>
<div id="symptome-reference" class="reference collapsing pt-3">
<ol>
<li>
Online-Informationen der Deutschen Fatigue Gesellschaft. https://deutsche-fatigue-gesellschaft.de/fatigue/was-ist-fatigue/. Zuletzt aufgerufen: 07.10.20.
</li>
<li>
Online-Informationen: Internisten im Netz. https://www.internisten-im-netz.de/krankheiten/oedeme/was-sind-oedeme.html. Zuletzt aufgerufen: 07.10.20.
</li>
</ol>
</div>
</div>
</div>
<hr class="reference-border w-100"/>
</div>
</div>
</div>
<div id="diagnose" class="row mb-5">
<div class="col-xl-9 col-lg-12">
<div class="s-title">
Diagnose des iMCD
</div>
<div class="pb-3">
Wie schon beschrieben, ähneln die Symptome des idiopathischen multizentrischen Morbus Castleman
(iMCD) denen einiger Autoimmunerkrankungen, Infektionen oder auch Krebserkrankungen. Das
macht die <b>Diagnose</b> für die behandelnden Ärzte zu einer <b>Herausforderung</b>. Hinzu kommt, dass der
<b>iMCD nur sehr selten</b> auftritt. Ein Großteil der Ärzte hat daher selbst noch nie einen betroffenen
Patienten behandelt. Das erschwert die Diagnose zusätzlich.
<br>
<br>
Um den iMCD im Falle eines Verdachtes zweifelsfrei festzustellen, gibt es <b>keine alleinige
Untersuchung oder einen bestimmten Test.</b> Daher bringt der Weg zur abschließenden Diagnose eine
<b>Reihe verschiedener Untersuchungen</b> mit sich. Auf der Grundlage der jeweiligen Ergebnisse können
Krankheiten, die sich ähnlich wie der iMCD äußern, ausgeschlossen werden.
<br>
<br>
Dabei ist die Entnahme eines Lymphknotens, die sogenannte <b>Lymphknotenbiopsie,</b> ein wichtiger
Schritt in Richtung Diagnosestellung.
<br>
<br>
<ul>
<li>
<b> Es wird Gewebe des oder der betroffenen Lymphknoten entnommen und näher untersucht.</b>
Dabei wird auf die iMCD-typischen krankhaften Veränderungen geachtet. Die Auswertung
geschieht unter dem Mikroskop und wird von einem spezialisierten Arzt durchgeführt, dem
sogenannten <b>Pathologen.</b>
</li>
</ul><br>
Die Lymphknotenbiopsie allein reicht jedoch nicht aus, um zu einer <b>gesicherten Diagnose</b> zu kommen.
Dazu wird <b>eine Reihe von Untersuchungsverfahren</b> durchgeführt. Unter anderem die folgenden:<br>
<ul>
<li>
<b>Bildgebende Verfahren</b> wie z. B. eine <b>Computer-Tomographie</b> (CT) oder
Magnetresonanztomographie (MRT): Mit Hilfe beider Verfahren können <b>vergrößerte
Lymphknoten im Körper ausfindig gemacht</b> werden. Die Untersuchung wird von einem
spezialisierten Arzt durchgeführt, dem sogenannten <b>Radiologen.</b>
</li>
<li>
<b>Blutuntersuchung:</b> Erhärtet sich der Verdacht auf den iMCD, so kann mit Hilfe einer
Blutuntersuchung weitere Klarheit gewonnen werden. Hier werden nach einer Blutentnahme
<b>bestimmte Laborwerte</b> untersucht, die einen weiteren <b>Hinweis auf den iMCD geben</b> können.
Auch können auf diese Weise andere Erkrankungen ausgeschlossen werden.
</li>
</ul><br>
Mit Hilfe all dieser Untersuchungen kann das Ärzteteam, das an der Diagnosestellung beteiligt ist, Stück für Stück bewerten, ob ein iMCD vorliegt.
</div>
</div>
<div class="container-fluid">
<div class="row pb-3 pb-sm-5">
<div class="col-12">
<div id="glossar" class="p-3">
<img src="{{ asset('img/patienten/Info-btn@2x.png') }}" alt="" class="img-fluid" style="max-width: 40px;">
<div class="latoBold neptune d-inline-block align-middle pl-3">
Lexikon <a class="plus-btn" data-toggle="collapse" href="#diagnose-glossar" role="button" aria-expanded="false" aria-controls="collapseExample">+</a>
</div>
<div id="diagnose-glossar" class="glossar collapsing">
<br>
<div class="border-custom"></div>
<br>
<b class="neptune">Magnetresonanztomographie (MRT)</b><br>Hierbei handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren. Die Untersuchung basiert auf der Reaktion unseres
Körpers auf ein Magnetfeld. Dabei entstehen Signale, die sich je nach Zusammensetzung des Gewebes
unterscheiden. Ein Computer rechnet die unterschiedlichen Signale in Schwarz-Weiß-Bilder um.
<br><br>
<div class="border-custom"></div>
<br>
<b class="neptune">Computer-Tomographie (CT)</b><br>Hierbei handelt es sich um ein bildgebendes Verfahren. Die Untersuchung basiert auf der Reaktion unseres
Körpers auf Röntgenstrahlen. Diese durchleuchten das Körperinnere und machen es so sichtbar. Sie werden durch
die verschiedenen Strukturen wie Organe und Knochen unterschiedlich stark abgeschwächt. Die dabei
entstehenden Signale werden anschließend von einem Computer in ein Schichtbild umgewandelt. Dieses ist
dreidimensional.
<br><br>
<div class="border-custom"></div>
<br>
<b class="neptune">Lymphozyten</b><br>Die Lymphozyten gehören zu den weißen Blutkörperchen und sind ein wichtiger Teil unserer Immunabwehr. Sie
sind in der Lage Krankheitserreger wie Viren oder Bakterien gezielt zu erkennen und zu beseitigen.<br><br>
</div>
</div>
</div>
</div>
</div>
<div class="container-fluid">
<div class="row">
<div id="reference" class="col-12">
<div class="">
<div class="neptune">
<div style="float: left">
Referenzen <a class="plus-btn" data-toggle="collapse" href="#diagnose-reference" role="button" aria-expanded="false" aria-controls="collapseExample">+</a>
</div>
<div style="float: right">
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zurück nach oben
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</svg>
</a>
</div>
</div>
<div id="diagnose-reference" class="reference collapsing pt-3">
<ol>
<li>
Online-Informationen der Stiftung Gesundheitswissen. https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/koerper-wissen/was-ist-einemagnetresonanztomographie-
mrt. Zuletzt aufgerufen: 07.10.20.
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Online-Informationen der Stiftung Gesundheitswissen. https://www.stiftung-gesundheitswissen.de/gesundes-leben/koerper-wissen/was-ist-eine-computertomographiect.
Zuletzt aufgerufen: 07.10.20.
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